Eine Sonderform unter den Veranstaltungen sind Beteiligungsprozesse, Bürgerworkshops und Infoveranstaltungen. Hier sorge ich als Konfliktmanagerin für neutral moderierte Prozesse und einen zielführenden Interessensausgleich im Veränderungsmanagement. So war ich 2013 beim Beteiligungsprozess im Zusammenhang mit dem Bau der Einkaufsgalerie „K in Lautern“ in Kaiserslautern involviert, begleitete die Stadtverwaltung Neustadt an der Weinstraße im Bürgerentscheid zur B39 im Jahre 2014 und realisierte bereits im Vorfeld der Fußball-WM 2006 zahlreiche erfolgreiche Workshops zur Bürgerbeteiligung und Einbindung von bürgerschaftlichem Engagement.

Für die Struktur- und Genehmigungsdirektionen (SGD) des Landes Rheinland-Pfalz in Koblenz und Neustadt an der Weinstraße in Zusammenarbeit mit dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten in Mainz erarbeitete ich den Ablauf und den Inhalt von Bürgerinformationsveranstaltungen zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie und moderierte zwischen März und Mai 2015 sechszehn dieser Beteiligungen  für die interessierte Öffentlichkeit von Neuwied bis Pirmasens, von Bad Dürkheim bis Montabaur. Über 1.250 Bürger und Bürgerinnen haben sich über den aktuellen Stand der Planungen informieren lassen und konnten aktiv Wünsche und Anregungen in den Diskussionsrunden einbringen .

Qualifiziert bin ich hierzu durch eine Ausbildung in systemischer Organisationsberatung (2009) und einer Fortgeschrittenen-Ausbildung in systemischer Transaktionsanalyse (2010-2012). Als systemischer Coach und Organisationsberaterin biete ich sowohl die Organisation solcher Beteiligungsprozesse an als auch die Tätigkeit als Moderatorin – oft übernehme ich beide Funktionen, manchmal aber auch nur einen dieser Aufgabenbereiche. Die Beratungsarbeit unterstützt die Entwicklung der Mitglieder und der Organisationseinheiten durch das Sichtbar- und Erlebbarmachen von Stärken und Fähigkeiten.

Im Einzelnen sind dies

  • Konkretisierung der Aufgaben und Kompetenzen
  • Interessenklärung
  • Kompetenz gewinnen
  • bisher ungekannte oder ungenutzte Handlungsmöglichkeiten entdecken
  • Raum schaffen für eigenverantwortliches Fühlen, Denken und Handeln
  • Erkennung von Barrieren
  • Suchen und Nutzen von neuen Verständigungswegen
  • Förderung der Konfliktfähigkeit
  • Abstimmen und Einvernehmen für Lösungswege
  • Nachhaltiges Lernen und Entwickeln fördern und ausbauen